Ihre Lieblichkeit: Eine dokumentarische Diplomarbeit über die Bonner LiKüRa-Prinzessin
Im Rahmen meiner Diplomarbeit im Jahr 2018 hatte ich die Gelegenheit, ein ganz besonderes Stück rheinischer Kultur aus nächster Nähe zu begleiten: die traditionelle LiKüRa-Prinzessin aus den rechtsrheinischen Bonner Stadtteilen Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf.
Das Ziel des Projekts war es, die Person hinter dem royalen Karnevals-Titel zu zeigen. Über die gesamte Session hinweg blieb die Kamera ein stiller, unaufdringlicher Beobachter im Hintergrund. Entstanden ist eine ehrliche Reportage über ein extrem intensiv getaktetes Ehrenamt, das weit über das bloße Feiern hinausgeht.
Zwischen Ausnahmezustand und Alltag
Die entstandene Portrait- und Reportagestrecke dokumentiert den harten Kontrast zwischen der glanzvollen Repräsentation in der Öffentlichkeit und den ungesehenen Momenten dazwischen. Jede Session bedeutet für die Prinzessin und ihre Equipe einen logistischen und physischen Marathon mit hunderten Terminen in wenigen Wochen.
Die Innenperspektive: Die Fotos zeigen nicht nur die offiziellen Auftritte in vollen Sälen, sondern die ruhigen Minuten im Auto zwischen den Locations, das Richten des Ornats im improvisierten Backstage-Raum und die pure Erschöpfung nach langen Tagen.
Fokus auf das Echte: Gearbeitet wurde fast ausschließlich mit dem vorhandenen Licht vor Ort, um die jeweilige Atmosphäre ungeschönt einzufangen. Die Portraits leben von echten Ausdrücken und ungestellten Gesten statt starrer Studio-Inszenierung.
Das Handwerk der Dokumentation
Für mich war diese Begleitung eine intensive Übung im klassischen Bildjournalismus. Es ging darum, das Vertrauen des Teams zu gewinnen, um sich vollkommen frei und geräuschlos im inneren Kreis bewegen zu können. Nur durch dieses blinde Verständnis konnten Bilder entstehen, die die Tradition nahbar, respektvoll und aus einem völlig neuen Blickwinkel zeigen.
Die Strecke bildet das visuelle Protokoll einer intensiven Reise durch das rheinische Brauchtum und zeigt das Gesicht hinter einer traditionsreichen Rolle auf meine unverkennbare, dokumentarische Art.
Das Handwerk der Dokumentation
Für mich war diese Begleitung eine intensive Übung im klassischen Bildjournalismus. Es ging darum, das Vertrauen des Teams zu gewinnen, um sich vollkommen frei und geräuschlos im inneren Kreis bewegen zu können. Nur durch dieses blinde Verständnis konnten Bilder entstehen, die die Tradition nahbar, respektvoll und aus einem völlig neuen Blickwinkel zeigen.
Die Strecke bildet das visuelle Protokoll einer intensiven Reise durch das rheinische Brauchtum und zeigt das Gesicht hinter einer traditionsreichen Rolle auf meine unverkennbare, dokumentarische Art.







